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SAECVLA SPIRIRALIA   51
Dieter WUTTKE: Fokus Panofsky. Beiträge zu Leben und Werk von Erwin Panofsky.
Mit Ergänzungen zur Korrespondenz und der erneut erweiterten Panofsky-Bibliographie 1914 bis 1969/73. Herausgegeben von Petra Schöner.
2018. XIV, 658 Seiten, 120 sw, 19 farbige Abbildungen. ISBN 978-3-87320-451-5 € 128,--

In den zwanzig Beiträgen des vorliegenden Bandes ist diese Form der Transdiziplinarität, besonders die in Panofskys Werk verwirklichte Symbiose von Kunstwissenschaft und Philologie, der Schwerpunkt, um den die Einzelthemen kreisen. Dass jene Transdisziplinarität sich nicht von selbst einstellte, inwieweit sie maßgeblich für die Entwicklung von Ikonographie bzw. Ikonologie war, welche Voraussetzungen Panofsky dafür mitbrachte und welche Einflüsse auf ihn wirkten, hat Dieter Wuttke in akribischer Forschung zu den Werken, aber auch zum Lebensweg des großen Kunsthistorikers herausgearbeitet. Der Leser erhält einen kursorischen Überblick über Panofskys Leben und Werk, vertieft durch eine Einführung in die Themen der umfangreichen Panofsky-Korrespondenz.

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Sammlung musikwissenschaftlicher Abhandlungen  101
»… unsere Kunst ist eine Religion …«
Der Briefwechsel Cosima Wagner – Hermann Levi.
Herausgegeben von Dieter STEIL.
2018. 874 Seiten, 13 Abbildungen, zahlreiche Notenbeispiele. ISBN 978-3-87320-601-4 € 56,--

Mit der Edition des Briefwechsels zwischen Cosima Wagner und Hermann Levi legt der Historiker Dieter Steil erstmals den musik- und kulturgeschichtlich bedeutenden Gedankenaustausch vollständig vor. Sie gibt Einblicke in Cosima Wagners Strategie, ihre Bayreuther Inszenierungen als neuen Maßstab des von ihr verachteten Opernbetriebs zu setzen und ihre Bemühungen, die kunsttheoretischen wie gesellschaftskritischen Schriften ihres Mannes in die aka­demische Lehre einzuführen. Dass Levi als Bayreuther Parsifal–Dirigent und als international anerkannter Wagner–Dirigent der Münchener Hofoper immer wieder in Loyalitätskonflikte zwischen den rivalisierenden oder streitenden Parteien Bayreuth und München gerät, spiegelt sich in vielfältiger Form in den Briefen.

»Die vollständige Edition der Briefe ist demzufolge nicht nur für die musikwissenschaftliche, sondern auch für die historische Forschung eine Bereicherung.«
Margret Scharrer in OPUS Januar/Februar 2019, Seite 121.

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SAECVLA SPIRIRALIA   49
Ernst Robert CURTIUS: Briefe aus einem halben Jahrhundert. Eine Auswahl. Herausgegeben und kommentiert von Frank-Rutger HAUSMANN.
2015. 692 Seiten, 32 Abbildungen. ISBN 978-3-87320-449-2 € 98,--

Für die vorliegende Edition wurden über 3.500 Briefe an Verwandte, Freunde, Weggefährten, Gelehrte, Schriftsteller (darunter sechs Nobelpreisträger) und Verleger aus elf Ländern zusammengetragen und in einer 350 Stücke umfassenden repräsentativen Auswahl veröffentlicht und kommentiert. Sie liefern nicht nur wichtige und bisher unbekannte Informationen zu Leben und Werk des bedeutenden Romanisten, sondern erweisen sich auch als Experimentierfeld seiner intellektuellen Entwicklung und können zugleich als eine Kulturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelesen werden.

»Hausmann hat mit seinen vorbildlich kommentierten Editionen die Curtius-Forschung auf eine neue Grundlage gestellt.«
Stefan Rebenich in der Neuen Zürcher Zeitung am Mittwoch, 23. September 2015.

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Studien zu deutschen Kunstgeschichte   366
Frank MULLER: Images polémiques, images dissidentes. Art et Réforme à Strasbourg (1520 - vers 1550).
2017. 368 pages, 126 illustrations. ISBN 978-3-87320-366-2 € 48,--

Zum ersten Mal dokumentiert dieses Buch eine interdisziplinäre Übersicht über die in Straßburg veröffentlichten polemischen Bilder aus der ersten Zeit der Reformation in einem geschichtlichen und theologischen Kontext dieser Zeit. Wie in den anderen grossen Druckorten (Augsburg, Basel, Nürnberg und natürlich Wittenberg) wurden Luthers Werke schon früh verlegt und die Bildpropaganda beginnt im Jahr 1520. Neben etlichen Porträts von Martin Luther sind die meisten Bilder gegen Kleriker, insbesondere den Papst gerichtet. Besonders interessant ist hier auch die Figur des Karsthans, einem Prototyp des „gemeinen Mannes“, der die neuen Ideen verteidigt.

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SAECVLA SPIRIRALIA   50
Alberto MARTINO: Die Verwandlungen des Pícaro. Die Rezeption der novela picaresca im deutschen Sprachraum (1555/1562-1753. Herausgegeben von Fausto De Michele, Andreas Kurz und Herwig Weber zum 80. Geburtstag ihres Lehrers.
2017. 800 Seiten, 1 Abbildung. ISBN 978-3-87320-450-8 € 98,--

Die hohe Mobilität, die fast planetarische Ausdehnung des spanischen Imperiums bewirkte die progressive Auflösung der traditionellen Gemeinschaft und den Übergang zu der modernen, ausschließlich auf wirtschaftliche, ‚unpersönliche' Beziehungen gegründeten und unsicheren Gesellschaft. Aus diesen radikalen Veränderungen in der Struktur der Gesellschaft und folglich in der subjektiven Wahrnehmung und Vorstellung der sozialen Wirklichkeit, die sich zuerst in Spanien vollzogen und dann später mit verschiedenen zeitlichen Abständen in anderen Ländern eintraten, ging die novela picaresca hervor und mit ihr entstand der moderne europäische Roman. Die Rezeption dieser spanischen literarischen Gattung ist daher für jede Nationalliteratur Europas von großer Bedeutung.

»Martino breitet vor dem Leser die Rezeptionsgeschichte der pikaresken Erzählungen aus, nicht nur, wie es der Untertitel des Werkes nahelegt, im deutschen Sprachraum, sondern über den Umweg der Übersetzungen aus dem Spanischen in andere Nationalsprachen in großen Teilen Westeuropas.«
Petra Schöner in Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie 50/2017

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Sammlung musikwissenschaftlicher Abhandlungen  97
Luca LOMBARDI: Construction of Freedom and other writings. Translated by Thomas DONNAN and Jürgen THYM. With Lists of the Composer’s Writings and Works by Gabriele BECHERI, edited by Jürgen Thym.
2006. 632 pages, musical notation in 57 illustrations. ISBN 978-3-87320-597-0 € 98,--

Schriften zu Musik und Gesellschaft: Aufsätze aus über 40 Jahren aus dem Italienischen und Deutschen übersetzt und mit etlichen Notenbeispielen versehen, enthält der Band im Anhang alle originalsprachlichen Texte, Werkverzeichnis und Register.
In den Texten manifestieren sich gedankliche Klarheit, intellektuelle Ehrlichkeit und vor allem Konsistenz des Denkens. Lombardi ist ein Autor, der sich selbst treu bleibt, selbst (oder gerade) wenn er sich genötigt sieht, frühere Ansichten zu revidieren. Wie in seiner Musik formuliert er seine Positionen mit Präzision, Prägnanz und Witz—in dieser Hinsicht ist er eindeutig ein Erbe der klassischen Tradition des romanischen Sprachgebiets, in dem er aufwuchs.

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